Fachbereich 3

Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

apl. Prof. Dr. phil. Stefan Hanheide

Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

Neuer Graben, Schloss
49074 Osnabrück

Raum: 11/335
Sprechzeiten: Do 15
Telefon: 0541-969-4172
E-Mail: shanheid@uni-osnabrueck.de

Lehrbefugnis

Historische Musikwissenschaft

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/18

Examenskolloquium historische Musikwissenschaft

Mozart und die Sinfonik des 18. Jahrhunderts

Musik in Europa 1914 – 1918

Musikgeschichte im Überblick I: 1000 - 1720

Musikgeschichte im Überblick III: 20. Jahrhundert

Sommersemester 2017

Beethovens Sinfonien - Entwicklungen und Bedeutungen

Benjamin Brittens "War Requiem": Kriegsanklage - Pazifismus - Versöhnungsbotschaft

Examenskolloquium historische Musikwissenschaft

Exkursion Wien (2.-8.10. 2017)

Musikgeschichte im Überblick II: Von 1720 bis 1900

Vorbereitungsblockseminar zu "Musikgeschichte II": Einführung in musikgeschichtliches Arbeiten A

Vorbereitungsblockseminar zu "Musikgeschichte II": Einführung in musikgeschichtliches Arbeiten B

Lebenslauf

Geboren 1960 in Osnabrück; 1978-1983 Studium der Fächer Musik und Französisch für das Lehramt an Gymnasien mit den Ergänzungsfächern Erziehungswissenschaft und Philosophie an der Universität Osnabrück, 1983 Erstes Staatsexamen, 1989 Promotion mit einer Arbeit über Albert Schweitzers Bach-Verständnis, ebd., 1990 Zweites Staatsexamen, 1990-1992 Postdoc-Stipendium, 1992 Akad. Rat, 2003 Habilitation über »Mahlers Visionen vom Untergang. Interpretationen der Sechsten Symphonie und der Soldatenlieder«, 2008 Titel apl. Prof., 2009 statusrechtliche Zuordnung zur Professorengruppe, 2010 Akad. Oberrat, alles an der Universität Osnabrück.

Forschungsschwerpunkte

FORSCHUNGSSCHWERPUNKT: MUSIK IM ZEICHEN POLITISCHER GEWALT
PROJEKT: Friedensmusiken und Antikriegskompositionen

Durch die gesamte abendländische Musikgeschichte hindurch lassen sich Kompositionen finden, die den Frieden darzustellen versuchen, die Sehnsucht danach zum Ausdruck bringen oder den Krieg dezidiert anklagen. Im Rahmen des Projekts sollen diese Kompositionen zunächst zusammengetragen und in ihrer Aussage auf der Basis der historischen Begebenheiten erschlossen werden. Auf der Basis dieser Einzeluntersuchungen soll die Geschichte einer pazifistisch orientierten Musik geschrieben werden, sei es als Gesamtkonzeption oder unter einzelnen Aspekten. Ferner sollen Werke, die noch nicht in modernen Ausgaben vorliegen, in wissenschaftlichen Editionen publiziert werden. Ein weiteres Fernprojekt ist die Generierung einer Online-Datenbank mit relevanten Kompositionen.


PROJEKT: Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Musik

Aspekte:
Sammlung von Kompositionen zum Ersten Weltkrieg – Werke mit direktem Bezug zum Krieg – Kriegstragik und Kriegskritik im musikalischen Kunstwerk – Haltungen einzelner Komponisten zum Krieg und der mittelbare Niederschlag in der Komposition – Walter Kollos Kriegsoperetten – Lieder auf Hindenburg – Musik und Krieg in der Erinnerungsliteratur - Beeinträchtigungen im Konzertleben – Kriegsprogramme – Wandlungen des Aufführungsrepertoires –Diskussion um die nationale Ausgrenzung von Musik – Ideologische Auseinandersetzungen um deutsche Musik in anderen Ländern – Wohltätigkeitskonzerte – Musiker als Leidtragende: Tod, Verletzung, materielle Notlage – Entwicklung der Kriegsbezugnahme in der musikalischen Presse – Musikberichterstattung in der Lokalpresse einer mittleren Stadt ab August 1914 – Volkslieder/Kriegslieder/Soldatenlieder – Militärmusik und ihre Funktionen – Edition von unbekannten relevanten Kompositionen.

Kongress "Musik bezieht Stellung – Funktionalisierung der Musik im 1. Weltkrieg"
Wissenschaftliches Symposium im Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück 25.–27. Oktober 2012
Verantwortlich: Prof. Dr. Dietrich Helms, apl. Prof. Dr. Stefan Hanheide. Ein Kongressbericht ist im Herbst 2013 erschienen (s.u. Literatur).
http://musik.uni-osnabrueck.de/index.php?id=1923


PROJEKT: Kompositionen zum Dreißigjährigen Krieg und zum Westfälischen Frieden

Das Projekt umfaßt die Erfassung, Neuedition und wissenschaftliche Aufarbeitung von Musikwerken, die sich in Form von Kriegsklagen und Friedensfeiermusiken o.ä. direkt auf den Krieg beziehen. Derzeit sind 2 Editionen erschienen (s.u. Publikationen B.2.).


PROJEKT: Politische Musik im französischen Absolutismus

Die Musik im französischen Absolutismus dient mehr oder weniger verborgen politischen Absichten. Sie inszeniert prä-medial den Monarchen und rechtfertigt seine oft politischen Zielsetzungen, im Falls des Sonnenkönigs seine Aggressionspolitik.


PROJEKT: Hugo Distler und das "Dritte Reich"

Hugo Distlers Rolle zwischen Anpassung an das Regime und "Innerer Emigration" in der Zeit von 1933 bis zu seinem Freitod Ende 1942 steht im Zentrum der Untersuchung. Ein Ergebnis ist der Symposions-Band "Hugo Distler im Dritten Reich", Osnabrück 1997 (s.u.)


PROJEKT: Mahlers Musik im politischen Kontext

Mahlers Sechste Symphonie ist nach dem Zweiten Weltkrieg als "Vorahnung der Katastrophen dieses Jahrhunderts" verstanden worden, u. a. von H. F. Redlich und Th. W. Adorno, Erwin Ratz und Hans-Heinrich Eggebrecht. An diese Interpretation richten sich eine Reihe von Fragen: Läßt die Musik dieser programmlosen Symphonie ein solches Verstehen zu? Konguiert diese Interpretation mit Mahlers Musikästhetik? Hat Mahler politische Konflikte oder Bedrohungen wahrgenommen, sich für die gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit interessiert? Wann lassen sich zuerst Anzeichen einer solchen Interpretation im Mahler-Schrifttum erkennen? Die letzte Frage soll ermitteln, ob es schon vor den Katastrophen des Jahrhunderts (Erster und Zweiter Weltkrieg, Judenvernichtung) Merkmale eines solchen Verständnisses gab? Diese Untersuchung wird an Zeitungsrezensionen zu Aufführungen der Symphonie bis 1933 auf empirischem Wege durchgeführt. Die musikalische Nähe von einigen Soldatenliedern Mahlers, v.a. Revelge, zum Gehalt der Sechsten Symphonie wurde ebenfalls von Adorno postuliert. Die Häufigkeit von Mahlers der Soldatenthematik innerhalb von Mahlers Liedschaffen ist zu hinterfragen und nach Beziehungen zur Symphonik zu untersuchen.


KONZERTREIHE: musica pro pace

Die Reihe "musica pro pace" will Kompositionen zu Gehör bringen, in denen die Verderbnis des Krieges und die Sehnsucht der Menschen nach Frieden zum Ausdruck gelangt. Eine solche Konzeption ist bundesweit einzigartig, weshalb sie vielfach das Interesse von Rundfunkanstalten im In- und Ausland sowie von Fachleuten und aufgeschlossenen Laien auf sich gezogen hat. Viele der Werke sind nur selten aufgeführt worden oder gänzlich unbekannt, so daß es sich oftmals um Raritäten und echte Entdeckungen handelt. Einen Schwerpunkt innerhalb des Repertoires bildet das 20. Jahrhundert, aber auch die Renaissance und das Barockzeitalter sind mit gewichtigen Werken vertreten. Die Einführungsvorträge sind unten verzeichnet unter den Publikationen Nr. C.I.7.


MUSIK BEI ALBERT SCHWEITZER

Die bedeutenden Leistungen des Universalisten Schweitzer im musikalischen Bereich - v.a. in der Bach-Forschung, im Orgelbau und in der Wiedergabe Bachscher Werke - wissenschaftlich zu analysieren, einzuordnen und zu würdigen ist Inhalt des Projektes. Ferner werden Bezüge zu den anderen Forschungsschwerpunkte - Theologie und Philosophie - und zur Gesamtpersönlichkeit Schweitzers gezogen. Das Projekt ist abgeschlossen.

Veröffentlichungen

PUBLIKATIONEN

 

A. SELBSTÄNDIGE SCHRIFTEN

  Pace. Musik zwischen Krieg und Frieden. Vierzig Werkporträts, Kassel u.a.: Bärenreiter, 2007, 284 S. Rezension

Mahlers Visionen vom Untergang. Interpretationen der Sechsten Symphonie und der Soldatenlieder. Osnabrück: epOs 2004 ( = Habil. Osnabrück 2003), 408 S.

Johann Sebastian Bach im Verständnis Albert Schweitzers. München-Salzburg: Katzbichler, 1990. ( = Diss. Osnabrück 1989), 373 S.



B. HERAUSGEBERTÄTIGKEIT


B.1. Aufsatzbände

»Ich sehe was, was du nicht hörst.« Etüden und Paraphrasen zur musikalischen Analyse. Festschrift für Hartmuth Kinzler zum 65. Geburtstag, herausgegeben von Stefan Hanheide und Dietrich Helms, Osnabrück: epOs 2014, 584 S.

»Musik bezieht Stellung«. Funktionalisierungen der Musik im Ersten Weltkrieg, hrsg. von Stefan Hanheide, Dietrich Helms, Claudia Glunz und Thomas Schneider, ( = Krieg und Literatur / War and Literature, International Yearbook on War and Anti-War Literature, Bd. 19) Göttingen 2013. 470 S.

Hans Werner Henze. Politisch-humanitäres Engagement als künstlerische Perspektive. Hrsg. von Sabine Giesbrecht und Stefan Hanheide. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch, 1998.

Hugo Distler im Dritten Reich. Vorträge des Symposions in der Stadtbibliothek Lübeck am 29. September 1995, hrsg. von Stefan Hanheide. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch, 1997.

Neue Musiktechnologie. Hrsg. von Bernd Enders unter Mitarbeit von Stefan Hanheide, Mainz: Schott, 1993.



B.2. Noteneditionen

Friedensgesänge 1628–1651. Musik zum Dreißigjährigen Krieg. Werke von Johannes Werlin, Sigmund Theophil Staden, Melchior Franck und Andreas Berger [= Denkmäler der Tonkunst in Bayern, Neue Folge, Bd. 22], Wiesbaden – Leipzig – Paris 2012, CXXXIV, 118 S.

Henricus von Schapen: Aria jubilans (1662). Edition der Handschrift [= Musikedition Osnabrücker Schloss, hrsg. von Stefan Hanheide, Bd. 1], Electronic Publishing Osnabrück 2013, XX, 50 S.

Johann Hildebrand: Krieges-Angst-Seufftzer (1645) [= Musikedition Osnabrücker Schloss, hrsg. von Stefan Hanheide, Bd. 2], Electronic Publishing Osnabrück 2014, XXXIV, 33 S.

Jean de Lize: Chants de Guerre. Elf Lieder zum Ersten Weltkrieg. Neuedition historischer Drucke, herausgegeben von Tina Vogel und Stefan Hanheide  [= Musikedition Osnabrücker Schloss, hrsg. von Stefan Hanheide, Bd. 3], Electronic Publishing Osnabrück 2016, XXIX, 67 S.



B.3. Quellentexte

Albert Schweitzer: Aufsätze zur Musik. Hrsg. von Stefan Hanheide. Kassel: Bärenreiter, 1988.



C. AUFSÄTZE


I. Forschungsschwerpunkt „Musik im Zeichen politischer Gewalt“

Emotionen des Krieges in Musik: Kriegsnot 1645 und Chauvinismus 1914 – Zur Ouvertüre „Aus ernster Zeit“ von Felix Weingartner und den „Krieges-Angst-Seufftzern“ von Johann Hildebrand. In: Geschichte für Augen, Ohren und Nasen: Sinnliche Wahrnehmungen in der Geschichte, hrsg. von Bärbel Kuhn und Astrid Windus [= Historica et Didactica.  Fortbildung Geschichte,, Band 8, St. Ingbert 2016, S. 31-44.


Kriegsdarstellung in der Musik: Innovation – Gedächtnis – Popularität, in: Bilderschlachten. 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg. Technik – Medien – Kunst, hrsg. von Hermann Nöring, Thomas F. Schneider und Rolf Spilker, Göttingen 2009, S. 296-305.

Musik im Zeichen politischer Gewalt. Antrittsvorlesung an der Universität Osnabrück. In: Musik und Leben. Freundesgabe für Sabine Giesbrecht zur Emeritierung, hrsg. von Hartmuth Kinzler. Osnabrück 2003, S. 108-120.

Frieden als Gegenstand musikalischer Komposition, in: Pax - Friede. Beiträge zu Idee und Darstellung des Friedens (= Veröffentlichungen des Zentralinstitutes für Kunstgeschichte), München 2003, S. 459-490.

Musik und Pazifismus, in: Universität Osnabrück, Themenheft "Frieden", Dezember 1992, S. 80-83.



I.1. Zum Ersten Weltkrieg

Emotionen des Krieges in Musik: Kriegsnot 1645 und Chauvinismus 1914 – Zur Ouvertüre „Aus ernster Zeit“ von Felix Weingartner ... , s.o.

Reflections of War Sound in German Concert Halls, in: German Historical Institute London Bulletin Vol XXXVII, No. 1, May 2015, S. 22-42. Online-Version 

Der Erste Weltkrieg im Konzertsaal. Kompositorische Reaktionen zwischen Patriotismus und kritischer Distanz [leicht veränderte dt. Fassung von „Reflections of War Sound...“], in: Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung 12, 2016, S. 10–43. 
 
Die Wiener Schule und der Erste Weltkrieg, in: »Musik und Politik«, Politische Einflüsse auf Musikerbiografien und kompositorisches Schaffen von 1784 bis heute,  hrsg. von Anja Hesse und Bernhard Weber [= Louis Spohr Symposium 2014], Kassel 2015, S. 51-78.

Der musikalische Futurismus und der Erste Weltkrieg, in: Musik im Spektrum technologischer Entwicklungen und Neuer Medien . Festschrift für Bernd Enders, hrsg, von Arne Bense, Martin Gieseking und Bernhard Müßgens, Osnabrück 2015, S. 489-508. 


"Heilsames Gegengewicht". Zur Bedeutung von Musik im Ersten Weltkrieg, in: Musik und Kirche 84 (2014), S. 388–394.

Ein Kollwitz der Musik? Kriegskritische musikalische Kunst zum Ersten Weltkrieg, in: Präsentation und öffentliche Übergabe des Sonderpostwertzeichens „Nie wieder Krieg 1914 – Ausbruch Erster Weltkrieg“ am 29. August 2014 im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück, hrsg. von der Deutschen Stiftung Friedensforschung, Osnabrück 2015, S.  32-39.

Wahrnehmungen von Kriegstragik im Kunstlied während des Ersten Weltkrieges, in: »Musik bezieht Stellung«. Funktionalisierungen der Musik im Ersten Weltkrieg, hrsg. von Stefan Hanheide, Dietrich Helms, Claudia Glunz und Thomas Schneider, (=Krieg und Literatur / War and Literature, International Yearbook on War and Anti-War Literature, Bd. 19) Göttingen 2013, S. 307–332.

„Dem Ernste der Zeit anpassen“ – Zur Politisierung des deutschen Musiklebens am Beginn des Ersten Weltkrieges. In: Musik - Geschichte(n) - Erzählen. Freundesgabe für Hans Christian Schmidt-Banse zur Emeritierung, hg. von Hartmuth Kinzler, Osnabrück 2009, S. 59-68. Wiederabdruck in: »Musik bezieht Stellung«. Funktionalisierungen der Musik im Ersten Weltkrieg, hrsg. von Stefan Hanheide, Dietrich Helms, Claudia Glunz und Thomas Schneider, (=Krieg und Literatur / War and Literature, International Yearbook on War and Anti-War Literature, Bd. 19) Göttingen 2013, 265–276.



I.2. Zum 20. Jahrhundert

Der Weltkrieg in der zeitgenössischen Musik. Schostakowitschs ‚Leningrader’-Sinfonie und Schönbergs A Survivor from Warsaw. In: Sound des Jahrhunderts, hg. von Gerhard Paul und Ralph Schock, Bonn 2013, S. 288–291.

Die Rolle der Religion in der Antikriegs-Musik des 20. Jahrhunderts. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 25 (2006), S. 95-110.

Die Oper als Bekenntnis für Freiheit und Gerechtigkeit. Bericht über ein Opern-Seminar und einige hochschuldidaktische Überlegungen. In: Musik und Leben. Freundesgabe für Sabine Giesbrecht zur Emeritierung, hrsg. von Hartmuth Kinzler. Osnabrück 2003, S. 97-107.

Hans Werner Henzes Sinfonia N. 9 und die Geschichte antifaschistischer Komposition. In:
Giesbrecht/Hanheide (Hrsg.): Hans Werner Henze. Politisch-humanitäres Engagement als
künstlerische Perspektive. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch, 1998, S. 19-54.

Musik der Trauer. Karl Amadeus Hartmanns Bekenntnis gegen Gewaltherrschaft und Krieg, in: Musikalische Bekenntnisse, hrsg. v. G. Wojnarowicz, Münster 1995, S. 129-135.

Lieder im Angesicht des Völkermords. Zu den Funktionen der Musik im Ghetto von Wilna, in: Krieg und Literatur/War and Literature VI (1994), No. 11/12, S. 69-85.



I.3. Zu Hugo Distler

Kanonik versus Rhetorik: Vom Geiste der Kirchenmusik Hugo Distlers, in: ‚Ich sehe was, was du nicht hörst.’ – Etüden und Paraphrasen zur Musikalischen Analyse. Festschrift für Hartmuth Kinzler zum 65. Geburtstag, hrsg. von Stefan Hanheide und Dietrich Helms, Osnabrück 2014.

Komponieren in dunklen Gefahren – Heinrich Schütz und Hugo Distler. In: Schütz-Jahrbuch 31 (2009), S. 7–14.

„ein Reich, in dem wir zu aller Zeit Trost finden“ – Hugo Distlers Lebensanschauung in seiner Vokalmusik. In: Musik und Kirche 78 (2008), S. 156-161.

Das Bild Distlers in neueren anglo-amerikanischen Publikationen zur Musik im Dritten Reich. In: Nachrichten zur Distler-Forschung 1 (1998), S. 8-14.

Deformation des Lebensweges: Folgen des Nationalsozialismus für die Komponisten in Deutschland vor und nach 1945. In: Theorie und Praxis der Musik: Freundesgabe für Ingolf Henning zur Emeritierung, hrsg. von Hartmuth Kinzler. Osnabrück 1997, S. 24-35.

"... eine verrenkte Gliederpuppe". Hugo Distlers Schaffen zwischen Parteieintritt und Freitod. In: Festschrift Rudolf Weber zum 60. Geburtstag, hrsg. von Hans-Joachim Erwe und Werner Keil, Hildesheim-Zürich-New York 1997, S. 102-117.

Musik zwischen Gleichschaltung und Säuberung. Zur Situation der Komponisten in Deutschland 1933-1945. In: Hanheide (Hrsg.): Hugo Distler im Dritten Reich. Osnabrück 1997, S. 17-34.



I.4. Politische Aspekte im Werk Gustav Mahlers

Gustav Mahler als Dirigent symphonischer Musik. Untersuchungen an Konzertkritiken der Hamburger und Wiener Zeit. In: Im Schatten des Kunstwerks II. Theorie und Interpretation des musikalischen Kunstwerks im 19. Jahrhunderts, hrsg. von Dieter Torkewitz, Wien 2014, S. 255–267.

Mahlers „Soldatenlieder“. In: Nachrichten zur Mahler-Forschung, Bd. 62 (2011), S.73-86.

Erzählungen vom nicht mehr zu erreichenden Frieden. Mahlers Musik im politischen Kontext, in: Vom hörbaren Frieden, hg. von Hartmut Lück und Dieter Senghaas, Frankfurt 2005, S. 109-125.



I.5. Zum französischen Absolutismus

Jean-Baptiste Lullys „Ballet du Temple de la Paix“ (1685) und die Aufhebung des Edikts von Nantes, in: Musik und kulturelle Identität, Bericht über den XIII. Internationalen Musikwissenschaftlichen Kongress in Weimar 16. bis 21. Sept. 2004, hrsg. v. Detlef Altenburg u.a., Kassel u.a. 2012, Bd. 3, S. 32-38.

Friedensabkommen des Sonnenkönigs als Sujet der Komposition: Lullys Werke auf den Stillstand von Regensburg (1684) und Brossards „Canticum pro pace“ auf den Frieden von Rijswijk (1697)“. In: Veronika Marschall, Hans Peterse (Hg.): "Süß scheint der Krieg den Unerfahrenen". Das Bild vom Krieg und die Utopie des Friedens in der Frühen Neuzeit, Göttingen 2005, S. 271-300.



I.6. Zum Dreißigjährigen Krieg und zum Westfälischen Frieden

„Lieb und Einigkeit machet eiserne Jahre zu guldenen Zeiten“. Zu Sigmund Theophil Stadens „Musicalischen Friedensgesängen“. In: Amor docet musicam – Musik und Liebe in der Frühen Neuzeit, hg. von Dietrich Helms und Sabine Meine, Hildeshein – Zürich – New York 2012, S. 365–384.

Wesensmerkmale der Lieder Simon Dachs innerhalb der Musik des 17. Jahrhunderts im Spiegel ihrer Wahrnehmung am Beginn des 21. Jahrhunderts. In: Simon Dach (1605–1659), hg. von Axel Walter, Tübingen 2008, S. 437-446.

Die „Krieges-Angst-Seufftzer“ von Johann Hildebrand aus dem Jahre 1645. Lamento-Stil im Dienste der Friedenssehnsucht, in: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 90 (2006), S. 19–32.

Zur Semantisierung des Friedens in der Musik um 1648, in: Erfahrung und Deutung von Krieg und Frieden, Bd. II, Religion – Geschlechter – Natur und Kultur, hg. v. K. Garber u.a., München 2001, S. 1111-1131.

Christina und die zeitgenössische Musik. In: Christina: Königin von Schweden. Katalog der Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, Bramsche, Rasch 1997, S. 197-210.

Melchior Franck: Suspirium Germaniae Publicum - Eine Kriegsklage aus dem Dreißigjährigen Krieg. In: Musik und Unterricht 9 (1998), Heft 48, S. 20-26.

Kompositionen zum Westfälischen Frieden. In: 1648 - Krieg und Frieden in Europa. Katalog der Europaratsausstellung in Münster und Osnabrück, hrsg. von Heinz Schilling und Klaus Bußmann, München 1998, S. 449-457.

Musikalische Kriegsklagen im Dreißigjährigen Krieg. In: 1648 - Krieg und Frieden in Europa. Katalog der Europaratsausstellung in Münster und Osnabrück, hrsg. von Heinz Schilling und Klaus Bußmann, München 1998, S. 439-448.



I.7 Einführungsvorträge zu den Konzerten der Reihe "musica pro pace"

Die "Alpensinfonie" von Richard Strauss und die "Musik für Orchester" von Rudi Stephan in ihren Bezügen zum Ersten Weltkrieg. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 23 (2016), S. 165-176.

Krzysztof Penderecki: Threnos. Den Opfern von Hiroshima – Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 22 (2015), S. 149-157.

Tragische Helden - Zu Wagners "Rienzi" und Beethovens "Egmont". In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 21 (2014), S. 149-156.

"Ihr verfluchten Kriege!". Lieder zum Ersten Weltkrieg. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 20 (2013), S. 129–151.

Wiedergeburt der 'polnischen Seele' in der Symphonie e-Moll von Mieczysław Karłowicz. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 20 (2013), S. 153–158.

Musikalische Abbilder gesellschaftlicher Wirklichkeit. Zu Karl Amadeus Hartmanns 1. Symphonie und Anton Bruckners Messe e-Moll. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 19 (2012), S. 137–143.


Die katastrophalen Folgen von Gerechtigkeit durch Gewalt. Zum Oratorium „A Child of Our Time“ von Michael Tippett. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 18 (2011), S. 131–136.

Demaskierung der politischen Verführung und ihrer Musik. Zu Mauricio Kagels Hörspiel „Der Tribun“ (1979). In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 17 (2010), S. 151-155.

Friedensbezüge in Händels Utrechter „Te Deum“ und in Schuberts „Messe Es-Dur“. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 16 (2009), S. 153-160.


Über Jean-Baptiste Lullys „Quare fremuerunt gentes“ und Sébastien de Brossards „Canticum pro pace“. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 15 (2008), S. 135-144.

Über Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 13 b-Moll "Babi Jar" und Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 44 e-moll "Trauersinfonie". In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 14 (2007), S. 143-149

"Erinnerung an 1945" - Olivier Messiaen: "Et expectu ressurectionem mortuorum" und Johannes Brahms: "Ein deutsches Requiem". In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 13 (2006), S. 149-56.

Pazifistische Botschaften. Zu Arnold Schönbergs „Friede auf Erden“, Samuel Barbers „Agnus Dei“ und Günter Bergers „Sieben Sequenzen ...“ In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 12 (2005), S. 151-164.


Kämpfe gegen die Macht des Bösen. Zu Zimmermanns „Ekklesiastischer Aktion“ und Schostakowitschs 7. Symphonie. In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 10 (2003), S. 105-113.

Vorahnungen des Untergangs. Zu Mahlers Sechster Symphonie und Schoenbergs "Ode to Napoleon". In: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 9 (2002), S. 143-156.


Das „Junge Frankreich“ und die Utopie des Friedens – Kompositionen nach der französischen Kriegsniederlage 1940: André Jolivets „Trois Complaintes du Soldat“ und Olivier Messiaens „Quatour pour la Fin du Temps“, in: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 7 (2000), S. 99-112.

„Friedensseufftzer und Jubelgeschrey“ – Kriegsklagen und Friedensfeiermusik um 1648, in: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 6 (1999), S. 111-128.

"... das Wunder einer vollständigen Umwandlung des menschlichen Denkens und Fühlens" - Zum friedensutopischen Gehalt von Frank Martins Oratorium "In terra pax", in: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 3 (1996), S. 105-116.

Pazifismus und Antifaschismus in der Musik von Karl Amadeus Hartmann, in: Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 2 (1995), S. 152-167.


Das Schicksal des Soldaten in Gustav Mahlers Liedern nach "Des Knaben Wunderhorn", in:
Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft 1 (1994) , S. 105-118.



II. Musik und humanitäres Engagement: Albert Schweitzer, Romain Rolland

Die Beethoven-Interpretation von Romain Rolland und ihre methodischen Grundlagen. In: AfMw 61 (2004), S. 255-274.

Zur Mahler-Rezeption von Romain Rolland. In: Nachrichten zur Mahler-Forschung Heft 36 (1997), S. 11-22.

Bachs Matthäus-Passion in der Darstellung Albert Schweitzers. Zur Bedeutung von Hermeneutik und Gottesdienst. In: Zwischen Denken und Mystik. Albert Schweitzer und die Theologie heute, hrsg. von W. E. Müller (= Beiträge zur Albert-Schweitzer-Forschung 5) Bodenheim 1997, S. 275-291.

Zur Beziehung von Musik und Ethik im Denken Albert Schweitzers. In: Evangelische Theologie 56 (1996), S. 309-320.

Albert Schweitzers musikästhetische Ambitionen. Zur Bedeutung der ästhetischen Reflexion während der Straßburger Jahre. In: Albert Schweitzer heute: Brennpunkte seines Denkens. Hrsg. v. C. Günzler, E. Gräßer, B. Christ und H. H. Eggebrecht. Tübingen: Katzmann, 1990. S. 305-318.

Johann Sebastian Bach im Verständnis Albert Schweitzers: Architekt - Dichter - Maler - Mystiker, in: Schweitzer, Aufsätze zur Musik, a.a.O., S. 241-251.



III. Zur Problematik elektronischer Sakralorgeln

Tabuisierung elektronischer Sakralorgeln? In: Das Musikinstrument 1987, Heft 10, S. 20-23.

Bericht über die Podiumsdiskussion "Pfeifen con(tra) Elektronen?" In: Neue Musiktechnologie... (s.o.), S. 162-168.

Matthias Eisenberg an der neuen digitalen Konzertorgel der Universität Osnabrück. In: Musik und Bildung 1987, Heft 2, S. 142.



IV. Unterrichtsmodelle / Musikpädagogik

Richard Wagners "Lohengrin". Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe II, in: Vermittelte Musik. Freundesgabe für Walter Heise zur Emeritierung, hg. v. H. Kinzler, Osnabrück 2001, S. 112-153.

Möglichkeiten und Grenzen des computergestützten Musikunterrichts. Bericht über die
Podiumsdiskussion zum Einsatz von Lernprogrammen in der Musikausbildung. In: Neue
Musiktechnologie ... (s.o.), S. 367-370.

"Uns ist ein Kind geboren..." Weihnachtsmusik im kulturgeschichtlichen Vergleich. Sek. I. In: Musik und Unterricht 2. 1991, Heft 11, S. 21-28.

Mozarts "Don Giovanni". Karneval - Commedia dell'arte - Beziehungsspiel. Sek. II. In: Musik und Unterricht 1. 1990, Heft 5, S. 30-37.

Beethovens Eroica. Mit oder ohne Bonaparte? Unterrichtsmodell Sekundarstufe II. In: Musik und Unterricht 1. 1990, Heft 3, S. 38-44.



D. Werkeinführungen für CD-Booklets beim Label Teldec (Nr. 1-7) und cpo (Nr. 8-9)

C. Franck: Sinfonie d-moll, Les Eolides. New Yorker Philharmoniker, Kurt Masur.

R. Strauß: Ein Heldenleben, Don Juan. Concertgebouw Orkest, Willem Mengelberg.

Niccolò Paganini: 24 Capricci per violino solo. Thomas Zehetmair.

P. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6, Ouvertüre 1812 Concertgebouw Orkest, Willem Mengelberg.

Berühmte Komponisten spielen ihre Werke (Welte-Mignon-Einspielungen von Strauß, Mahler, Saint-Saëns, d'Albert, Grieg u.a.).

J. Brahms: Werke für 2 Klaviere Argerich, Rabinovich.

L. v. Beethoven: Sinfonien Nr. 5 und 8 Concertgebouw Orkest, Willem Mengelberg.

Musik zur Zeit des Westfälischen Friedens Ensemble Weser-Renaissance u.a..

Friedensseufftzer und Jubelgeschrey - Music for the Peace of Westphalia, Ensemble Weser-Renaissance.

 

Vorträge seit 2012


"La pace politica come soggetto di composizioni musicali dell‘età moderna" Deutsches Historisches Institut Rom 17. Mai 2017

Einführungsvortrag Konzert „musica pro pace“ (Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15; Mikis Theodorakis: Sinfonie Nr. 1, Stadthalle Osnabrück, 7.11.2016


Moderationen der Konzertreihe „Haydn plus“ (jew. 25 min.), Aula im Osnabrücker Schloss, 29.10.2016, 11.12.2016, 8.4.2017

"Les compositions allemandes contemporaines de la Grande Guerre et leur réception à l'issue de la Bataille de la Somme". Colloque „La Bataille de la Somme dans les pays anglophones et germanophones“, Amiens, 9 Juin 2016 

Moderationen der Konzertreihe „Mozart aufgeklärt“ (jew. 25 min.), Aula im Osnabrücker Schloss, 20.12.2015, 13.2.2016, 29.5.2016

"»Aria jubilans« Eine Osnabrücker Begrüßungskomposition für Ernst August I. und die fürstbischöfliche Musikkultur". Vortrag vor dem Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, Zimeliensaal der UB Osnabrück, 17. Dezember 2015

Einführungsvortrag Konzert „musica pro pace“ (Rudi Stephan: Musik für Orchester; Riachrd Strauss: Eine Alpensinfonie), Stadthalle Osnabrück, 7.+8.12.2015

„'All a composer can do is to warn' - Frieden und Völkerverständigung in der Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts, St. Marien Osnabrück, 9.11.2015

„Friedensutopie in Frank Martins Oratorium ‚In terra pax’“, Ev. Bildungsstätte Osnabrück, 6.5.2015

„Die Identität des israelischen Volkes in Händels Oratorium ‚Judas Maccabäus’“, Kapitelsaal St. Johann, Osnabrück, 8.3.2015

„Kriegsleid 1645 und Chauvinismus 1914 als musikalische Hörerfahrung“, Tagung „Historica et Didactica“, Universität Siegen, 24.1.2015

„Der Erste Weltkrieg im Konzertsaal. Kompositorische Reaktionen zwischen Faszination, Erschütterung und Anklage“, Humboldt-Universität, Berlin, 25.7.2014; Goethe-Universität, Frankfurt, 3.12.2014

Moderationen der Konzertreihe „Haydn aufgeklärt“ (jew. 25 min.), Aula im Osnabrücker Schloss, 21.12.2014, 1.2.2015, 12.4.2015

„Die Wiener Schule und der Erste Weltkrieg“, Louis Spohr Musikzentrum, Braunschweig, 11.10.2014 

„Reflections of War Sound in German Concert Halls“, German Historical Institute London, 24.6.2014

„Traces of the Great War in European Music“, Queen Mary University, London, 25.6.2014

„Ein Kollwitz der Musik? Kriegskritische musikalische Kunst zum Ersten Weltkrieg.“ Präsentation und öffentliche Übergabe des Sonderpostwertzeichens „Nie wieder Krieg 1914 – Ausbruch Erster Weltkrieg“ am 29. August 2014 im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück

Einführungsvortrag zur Oper „Wanda“ von Antonin Dvořák, 8.5.2014, Theater Osnabrück

Moderationen der Konzertreihe „Mozart aufgeklärt“ (jew. 25 min.), Aula im Osnabrücker Schloss, 27.10.2013, 4.5.2014, 1.6. 2014

Einführungsvortrag Konzert „musica pro pace“ (Krzysztof Penderecki: Threnos. Den Opfern von Hiroshima; Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9), 19.+20.10.2014, Stadthalle Osnabrück

Round-Table-Gespräch „Künstler im Ersten Weltkrieg“, Fränkische Musiktage Alzenau, 26.10.2014

"’Es braust ein Ruf...’. Warum spielte Musik im 1. Weltkrieg eine so große Rolle?“, NOZ-Wissensforum, 14.11.2014

Einführungsvortrag Konzert „musica pro pace“ (Ludwig van Beethoven: »Egmont«. Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel; Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper »Rienzi, der letzte der Tribunen«), 21.10.2013, Stadthalle Osnabrück

Round-Table-Gespräch „Musik und Frieden“, Festival Alte Musik Knechtsteden, 20.09.2013

Moderationen der Konzertreihe „Haydn aufgeklärt“ (jew. 25 min.), Aula im Osnabrücker Schloss, 28.10.2012, 12.5.2013, 23.6.2013

„Der Lindauer Cantor Johannes Werlin (1620–1675) und seine Sammlung ‚Irenodiae’ von 1644“, Tagung der Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte, Lindau, 8.5.2013

„’Salve Dux Erneste Auguste’ – ein wiederentdecktes Begrüßungskonzert im Spiegel fürstbischöflicher Musikkultur“, Vortragsreihe des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit, Universität Osnabrück, 16.1.2013

Einführungsvortrag Konzert „musica pro pace“ unter dem Titel „Für unsere und eure Freiheit – non omnis moriar“ (Mieczyslaw Karlowicz: Symphonie e-Moll op. 7, Auferstehungssinfonie; Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11), 18.+19.11.2012, Stadthalle Osnabrück

Einführungsvortrag zum Konzert „musica pro pace“ unter dem Titel „Ihr verfluchten Kriege – Liederabend zum Ersten Weltkrieg“, 25.10.2012, Aula im Osnabrücker Schloss, Übertragung durch DeutschlandRadio

„Wahrnehmungen von Kriegstragik im Kunstlied während des Ersten Weltkrieges“, Kongress "Musik bezieht Stellung – Funktionalisierung der Musik im 1. Weltkrieg"
 im Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück 25.10.2012

Einführungsvortrag zur Wiederaufführung der „Aria jubilans“ (1662) des Marienkantors Henricus von Schapen, Rittersaal Bad Iburg, 29.9.2012, Aula im Osnabrücker Schloss, 30.9.2012

„Johann Sebastian Bach: „Oster-Oratorium und Himmelfahrts-Oratorium“Vortrag im Kloster Frenswegen, 23. April 2012 

„Friedensmotetten im 15. Jahrhundert - Gestaltungsweisen und Funktionen“, Ringvorlesung „Krieg und Frieden im Mittelalter“, Universität Osnabrück, 11.1.2012